Brunnenbohrung
Was eine fachgerechte Bohrung umfasst — damit Sie genau wissen, wofür Sie bezahlen.
Die Bohrung verstehen
Es lohnt sich zu verstehen, was eine Brunnenbohrung umfasst — so können Sie das Bohrunternehmen begleiten und sicher sein, dass Sie bekommen, wofür Sie bezahlen. Wird einer der folgenden Schritte ausgelassen, leidet unweigerlich das Ergebnis: ein langlebiger Brunnen mit gutem Wasser.
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1
Vorarbeiten
- 1.1
Transport der Bohranlage und des Zubehörs; Herrichten des Bohrplatzes; Auf- und Abbau der Anlage.
- 1.2
Ausheben und Abdecken der Spülgruben; Anmischen der Bohrspülung.
- 1.3
Auf- und Abbau von Kompressor und Stromaggregat.
- 1.1
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2
Phase I — Abteufen der Bohrung
- 2.1
Bohren mit unterschiedlichen Durchmessern in unterschiedlichen Abschnitten.
- 2.2
Elektrische und radiometrische geophysikalische Vermessung zur Bestimmung der wasserführenden Sande; Ausbauplan und Beschaffung der Rohre.
- 2.1
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3
Phase II — Brunnenausbau und Entwicklung
- 3.1
Verdünnen der Bohrspülung durch teilweisen Austausch mit Wasser; Einbau der PVC-Filterrohre, geschlitzt in den durch die Vermessung ermittelten Abschnitten.
- 3.2
Ersetzen der Spülung durch Wasser; Einbau der Air-Lift-Pumpe; Spülen mit 2%iger Natriumtripolyphosphat-Lösung (2 Stunden Einwirkzeit); Einbringen der Filterkiesschüttung, Körnung 3–7 mm oder 4–8 mm.
- 3.3
Air-Lift-Pumpen zum Entschlammen und Entsanden der Grundwasserleiter.
- 3.4
Kontrolle der Kiesschüttung und Einbringen der Ton- und Zementabdichtung im erforderlichen Bereich (üblich 0–15 m).
- 3.1
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4
Phase III — hydrogeologische Prüfung
- 4.1
Einbau einer Unterwasser-Testpumpe und hydrodynamische Leistungs- und Effizienztests zur Bestimmung der Grundwasserkennwerte.
- 4.2
Auswertung der Daten, Berechnung der hydrogeologischen Kennwerte und Erstellung der technischen Dokumentation.
- 4.1
Was umfasst die technische Dokumentation?
Ausführungsdaten, Ergebnisse der geophysikalischen Vermessung mit den Grundwasserleitern, Ergebnisse von Ausbau und Pumpversuchen mit den berechneten hydrogeologischen Kennwerten:
Die Daten werden im technischen Datenblatt der hydrogeologischen Bohrung zusammengefasst und bei der rumänischen Wasserbehörde (Apele Române) für die wasserrechtliche Genehmigung eingereicht. Auf dieser Grundlage werden auch die passende Unterwasserpumpe und ihre optimale Einbautiefe bestimmt.
Die Arbeiten werden von Fachpersonal begleitet — von der Standortwahl bis zu Ausbau und Pumpversuch.
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